Judo / Deutsche Meisterschaften in Stuttgart: Nadja Bazynski holt ihren zweiten DM-Titel

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in der Stuttgarter SCHARRena
holte sich Nadja Bazynski vom TSV Bayer 04 Leverkusen nach 2019 ihren zweiten DM-Titel. In der
Klasse bis 63 kg besiegte die 28-jährige NWJV-Kämpferin im Finale vorzeitig Annabelle Winzig von der
Homburger Turngemeinde. Zuvor hatte sie sich im Halbfinale gegen Agatha Schmidt vom JC 66
Bottrop, 2020 DM-Zweite, durchgesetzt.

Agatha Schmidt gewann anschließend im „kleinen Finale“ Bronze. Ebenfalls Bronze holte Leonie
Beyersdorf
vom Judo-Club Nievenheim in der Klasse bis 70 kg.

Martin Matijass vom JC 71 Düsseldorf erkämpfte die Silbermedaille in der Klasse bis 90 kg.
Bronzemedaillen holten Alexander Gabler vom TSV Hertha Walheim (bis 73 kg) und der 19-jährige
Tom Droste vom Dattelner Judo-Club (bis 81 kg), der sich im Kampf um Bronze gegen den 14 Jahre
älteren Soshin Katsumi aus Freiburg durchsetzte.

Vier weitere Medaillen gab es für die NWJV-Judokas am zweiten Tag bei den Männern. Erst im Finale
der Klasse bis 60 kg musste sich Alessio Murrone von der Sportunion Annen geschlagen geben. Der
21-jährige Deutsche Jugendmeister von 2015 unterlag im Endkampf gegen Titelverteidiger
Maximilian Heyder vom JC Naisa.

Falk Petersilka vom 1. Godesberger JC, im Vorjahr Deutscher Meister der 90-kg-Klasse, holte nach
seinem Wechsel in die Kategorie bis 100 kg Bronze. Nach Silber 2020 sicherte sich Jonas Schreiber
von der Sportunion Annen in der Klasse über 100 kg in diesem Jahr Bronze. Eine weitere
Bronzemedaille gab es im Schwergewicht für Marc Schatten vom TSV Bayer 04 Leverkusen.

Die 20-Jährige Nikita Krieger vom PSV Herford erkämpfte zum Abschluss die Silbermedaille in der
Klasse bis 48 kg. Bronze gab es in der 48-kg-Klasse für Elisa Marie Heeb vom JC Hennef. Rahel Krause
vom TuS Volmetal holte in der Klasse über 78 kg nach 2018 und 2019 ihre dritte Bronzemedaille.

In der Landesverbandswertung belegte Bayern mit drei Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen
den ersten Platz vor Niedersachen (2/2/1), Berlin (2/0/2), Nordrhein-Westfalen (1/3/9) und
Brandenburg (1/1/1). Quelle: NWJV-Newsletter September 2021

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