Deutsche Judokas starten bei Judo-EM in Prag

„Trotz der derzeit schwierigen Situation in Europa und insbesondere in der Tschechischen Republik,
die zu einer neuen Infektionswelle geführt hat, hat das EJU-Exekutivkomitee beschlossen, die JudoEuropameisterschaften durchzuführen. Die EJU-Experten und das Task-Force-Team sind zusammen
mit dem tschechischen Judo-Verband bereit, die Sicherheit der Teilnehmer an den
Europameisterschaften zu gewährleisten“, bestätigte EJU-Präsident Sergey Soloveychik Ende Oktober
die Absicht der EJU, die kontinentalen Wettkämpfe vom 19. bis 21. November 2020 in der
tschechischen Hauptstadt durchführen zu wollen.

Für die Titelkämpfe in der O2-Arena in Prag sind rund 400 Teilnehmer aus 42 Nationen gemeldet.
Auch der Deutsche Judo-Bund (DJB) wird in Tschechien mit jeweils neun Frauen und Männern an den
Start gehen. Anfang November haben sich die deutschen Frauen in Kienbaum und die deutschen
Männer in St. Johann (Österreich) auf die Wettkämpfe vorbereitet.

Aus Nordrhein-Westfalen wurden fünf Männer für die Europameisterschaften nominiert: Moritz
Plafky vom JC Hennef (bis 60 kg), Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 73 kg), Falk
Petersilka vom 1. Godesberger JC (bis 90 kg), Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 100
kg) und Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf (über 100 kg). Quelle: NWJV-Newsletter November 2020

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